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Abschreibung

Unter Abschreibung versteht man die Wertminderung, die im Rechnungswesen die Wertminderung des Anlage- oder Umlaufvermögens beschreibt.

Bei Immobilien ist damit grundsätzlich die Abschreibung der Immobilie gemeint; das heißt steuerlich wird die Wertminderung des Objekts Jahr um Jahr gebucht. Jedoch lassen sich nur vermietete Objekte abschreiben. Selbstgenutzte Immobilien sind ausgeschlossen. Abschreibungsformen haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder geändert. So hängt es unter anderem vom Baujahr der Immobilie ab, wie hoch die Abschreibung ist. In der Regel lassen sich 2% des Abschreibungswertes für insgesamt 50 Jahre abschreiben. Diese Form der Abschreibung nennt man lineare Abschreibung, es gibt daneben unter anderem noch die degressive Abschreibung.

Eine Sonderform der steuerlichen Abschreibung bei Immobilien bildet der §7i Einkommensteuergesetz. Hier ist die Abschreibung von Denkmal-Immobilien geregelt. Diese Form der Abschreibung ist auch möglich, wenn man die Immobilie selbst bewohnt. Zum einen greift hier die ganz normale Abschreibung des Immobilienwertes, heißt der Kaufpreis der Immobilie (die in dem Fall als Ruine vor Restaurierung gekauft werden muss) kann linear über 50 Jahre abgeschrieben werden. Darüber hinaus können die Restaurierungskosten, die in der Regel 60-80% des Gesamtwertes der Immobilie ausmachen, über 12 Jahre komplett abgeschrieben werden; in den ersten Jahren können jeweils 9% dieser Summe wertmindernd in Abzug gebracht werden, danach 7%.

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