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Erbschaftssteuer

Die Erbschaftssteuer wird in Deutschland erhoben, sobald ein Erbfall eingetreten ist, sprich der Beteiligte hat aufgrund eines Todes einen Erwerb zu verzeichnen. Dieser Erwerb kann finanzieller oder materieller Natur sein, d.h. der Erbe hat Geld oder beispielsweise ein Haus vererbt bekommen. Während Geldvermögen berechnet wird, wird Sachvermögen geschätzt. Möbel, Kleidung oder Schmuck zählen allerdings zum persönlichen Nachlass und sind in der Regel nicht erwerbssteuerpflichtig.

Die Erbschaftssteuer wird auch als Erbanfallsteuer bezeichnet und weist generell hohe Freibeträge auf, deren Höhe sich am Verwandtschaftsverhältnis bemisst. Dabei gibt es 3 Steuerklassen. Die Steuersätze orientieren sich ebenso am Verwandtschaftsverhältnis. Das Erbe wird dann um den betreffenden Steuersatz reduziert. Je nach Zusammensetzung des Erbes gelten unterschiedliche Zeitpunkte für die Berechnung der Steuer. Grundsätzlich fällt die Steuer ab dem Tag der wirtschaftlichen Bereicherung an, d.h. ab dem Zeitpunkt ab dem Erbe seinen Nachlass erhält. Bei Immobilien hingegen gilt der Todestag.

Hat man ein gemischtes Vermögen geerbt und möchte wissen, was steuerlich auf einen zukommt, bietet sich die Nutzung eines Erbschaftssteuerrechners an.

Übrigens: Grundlage dieser Landessteuer, die der Bund erhebt, ist das Erbschaftssteuergesetz. Im selben Gesetz ist auch die Schenkungssteuer geregelt, die den Erwerb von Vermögen durch Schenkung beschreibt.

Mehr zur Erbschaftssteuer erfahren Sie beispielsweise hier.

Vererbtes Vermögen wird vor Berechnung der Steuerschuld um die bestehenden, vererbten Schulden gemindert. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit ein Erbe auszuschlagen. Hier gelten strenge Fristen: 6 Wochen nach Tod sofern der Erbe im Inland wohnt. Im Ausland wohnende Erben haben 6 Monate Zeit, das Erbe auszuschlagen.

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